Das Auffinden von Nahrungsquellen ist für die Honigbienen von entscheidender Bedeutung. Haben Suchbienen eine gute Futterquelle entdeckt, so wird dieser Fund den im Stock wartenden Sammelbienen mitgeteilt. Es handelt sich dabei um bestimmte Bewegungen und Handlungsabläufen, die als Tanzsprache bezeichnet wird. Die tanzende Biene teilt darin den Bienen Flugrichtung, Entfernung, Ergiebigkeit, Duft und Geschmack mit. Der Blütenduft haftet im Haarkleid der tanzenden Biene, und den Geschmack des Nektars erfahren die nachfolgenden Bienen durch eine Kostprobe aus der Honigblase der Tänzerin. Es gibt 2 arten von Tänze ! Den Rundtanz und den Schwänzeltanz. Der Rundtanz Wenn eine Futterquelle weniger als ca. 100 Meter vom Stock entfernt ist, tanzt die Biene einen Rundtanz. (Gibt keine Auskunft über die genaue Entfernung und Richtung der Futterquelle.) Nur, dass sie sich in nächster Nähe des Bienenstockes befindet. Je länger und intensiver eine Biene tanzt, desto besser ist die Futterquelle. Zwischendurch gibt sie auch den anderen Bienen eine Kostprobe des Nektars.      Der Schwänzeltanz Ist die Futterquelle weit vom Stock entfernt, gibt die Tänzerin auch Auskunft über Entfernung und Richtung,  in der die Futterquelle liegt. Dann tanzt die Biene einen Schwänzeltanz. Je länger die Mittellinie ist, auf der  sie schwänzelt, desto weiter ist die Futterquelle entfernt.  Die Geschwindigkeit, mit der sie auf einem Halbkreis zurück läuft, gibt  Auskunft über die Qualität der Futterquelle. Läuft sie schnell, ist die Nahrungsquelle gut. Mit der Richtung in der sie tanzt, informiert die Biene die anderen Bienen über die Lage der Futterquelle. Tanzt sie auf einem waagerechten Untergrund, schwänzelt sie einfach in die Richtung in der die Nahrungsquelle liegt. Meistens muss sie aber auf einer senkrecht hängenden Wabe tanzen. Dann schwänzelt sie in demselben Winkel zur Senkrechten, der vom Bienenstock aus zwischen Sonne und Futterquelle liegt. Der Bienentanz